Unsere Doggen sind Familienhunde, demzufolge gibt es selbstverständlich keine Zwingerhaltung. Alle Hunde leben mit uns im (Einfamilien-) Haus mit Freiauslauf. Dieser war ursprünglich unser Garten, ist aber inzwischen von so vielen Doggenpfoten durchwühlt und "zertrampelt" worden, daß er diesen Namen nicht mehr verdient. Natürlich haben wir auch eine großzügige Zwingeranlage (für den Fall der Fälle), aber normalerweise stehen die Türen immer offen. Die Hunde haben jederzeit die Möglichkeit, sich aus dem Freiauslauf direkt in einen zentralbeheizten Liegeraum zurückzuziehen.

Unsere Freianlage

Schlafordnung

Mehrere Stunden täglich verbringen sie aber (je nach Wetterlage, Alter und Temperament...) auch im Wohnbereich des Hauses, wo alle nachts auch schlafen. Wir haben festgestellt, dass erstaunlich viele Hundesofas in unser Haus passen...

Die Haltung der Doggen im Hause ist ein unter "Doggenleuten" recht kontrovers diskutiertes Thema. Unseren Standpunkt dazu erläutern und begründen wir ausführlich am Ende dieser Seite!
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Zum Leben unserer Doggen gehören natürlich Ausflüge, das Training auf dem Hundeplatz und der Besuch von Welpen-Spielstunde und Junghundschule mit unserem Nachwuchs. So manches Wochenende verbringen wir auch auf Hundeausstellungen.

Auf dem Übungsplatz Winterspaziergang Daidra in Ausstellungspose

Klein Baidschi übt Leinenführigkeit (1997)

Winterspaziergang mit Doggenfreunden (2003).

Daidra erzielt ihr erstes V1 auf der CAC-Schau Himmelkron (2003)

Wir füttern unsere Hunde mit hochwertigem Trockenfutter einer Premium-Linie. Die Fütterung erfolgt für die erwachsenen Tiere zweimal täglich (morgens und abends), damit keine zu großen Portionen gegeben werden müssen. Danach achten wir auf die notwendige "Verdauungsruhe" für mindestens zwei Stunden. Junghunde füttern wir (je nach Energiebedarf teilweise bis zum 18. Lebensmonat) dreimal täglich.
Als "Snacks" und zur Zahnpflege gibt es harte Hundekuchen sowie Kauknochen aus "Büffelhaut". Echte Knochen verfüttern wir prinzipiell nicht.
Mit diesem Futterregime haben wir seit vielen Jahren gute Erfahrungen gemacht. Die Akzeptanz des Futters ist bei allen unseren Hunden sehr gut, und die Energie- und Nährstoffzufuhr läßt sich durch die Wahl des passenden Trockenfutters (speziell für Junghunde bzw. erwachsene Tiere mit normalem, hohem oder niedrigem Energiebedarf) gut regeln.

 

Unter Doggenzüchtern und auch -haltern ist die Frage der Haltung im Haus oft umstritten. Gegner einer "Wohnungshaltung" meinen wohl, die Hunde würden dadurch "verweichlicht". Sicher ist eine Dogge, die den ganzen Tag im Freien lebt und nur einen "normalen" isolierten Schutzraum zur Verfügung hat, auf diese Lebensbedingungen eingestellt. Man erkennt das beispielsweise am wesentlich dichteren Winterfell. Allerdings muß wohl dann an besonders kalten Wintertagen eine zusätzliche Wärmequelle im Schlafraum aufgestellt werden, so habe ich es jedenfalls bei verschiedenen Gelegenheiten beobachtet.

Das Argument, dass die Unterbringung im Freien dem natürlichen Lebensraum entspricht, kann wohl kaum greifen in Anbetracht der seit Jahrhunderten betriebenen Domestikation. Unsere Doggen sind nun einmal im Hinblick auf ihre Überlebensfähigkeit "in der freien Natur" nur noch sehr entfernte Verwandte des Wolfes.

Das Problem ist nach unserer Meinung folgendes: Man kann einen kurzhaarigen Hund in der kalten Jahreszeit nicht für einige Stunden mit ins geheizte Haus nehmen und ihn dann wieder in seine Schutzhütte schicken, ohne das Erkältungskrankheiten und langfristig gesehen rheumatische Beschwerden drohen (wir wissen das aus eigener Erfahrung, denn genau diesen Fehler haben wir anfangs mit unserer ersten Dogge gemacht!). Wie eng kann sich dann aber für mindestens sechs "ungemütliche" Monate des Jahres der Kontakt zum Hund gestalten? Rechnen wir mit maximal drei Stunden täglich für Spaziergänge (mehr ist wohl kaum realisierbar) und noch einmal einer Stunde für Fütterung, Körperpflege u.ä. im Freien, dann bleibt der Hund (selbst bei dieser sehr großzügigen Kalkulation) zwanzig Stunden des Tages sich selbst überlassen! Anders kann es sich nur bei Menschen verhalten, die auch im Winter den größten Teil der Zeit mit ihrem Hund zusammen "an der frischen Luft" unterwegs sind, das dürfte aber wohl der Ausnahmefall sein und nicht die Regel.

Ein letzter Gesichtspunkt zu diesem Thema: Bekanntlich neigen Doggen (leider!!!!) zum Krankheitskomplex der "Magendrehung". Diese tritt sehr häufig nachts auf. Welcher Hundebesitzer bemerkt dies, wenn sein Hund draußen im Zwinger schläft? Die Folge ist in vielen Fällen ein qualvoller Tod des Hundes. Natürlich ist die frühzeitige Erkennung und Behandlung keine Garantie für das Überleben des Vierbeiners - aber die Chancen stehen wesentlich besser...

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